LASER
Auch in der Zahnmedizin hat die Lasertechnologie Einzug gehalten. LASER (Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation = Lichtverstärkung durch Induzierte Emission) bieten uns heute vielerlei Möglichkeiten - in allen Bereichen. Wir nutzen diese Technologie heute so oft und meist unbewusst: CD oder DVD abspielen, die Scannerkasse im Supermarkt, die Nivellierung auf dem Bau, die Liste liesse sich beliebig erweitern.
In der Zahnarztpraxis kann der Laser eingesetzt werden:
- als blutarmer Skalpell in der Chirurgie
- zur Desinfektion von Wurzelkanälen
- zur Desinfektion von parodontalen Taschen
- zur Behandlung von Infektionen, Schleimhautveränderungen
- zur Beschleunigung der Wundheilung
- zur Minderung der Sensibilität von empfindlichen Zahnhälsen
- zum Bleichen von Zähnen
Das grösste Behandlungsspektrum deckt unser Diodenlaser mit einer Wellenlänge von 810nm ab: die antibakterielle Wirkung, vor allem entzündetes Wurzelgewebe oder parodontale Taschen nachweisbar zu dekontaminieren. Gleichzeitig werden durch direkte Interaktionen auf der Ebene von Zellen Heilungsprozesse im Gewebe beschleunigt und die postchirurgischen Symptome vermindert.

Das „Bohren“ mit Laser ist direkt schlecht möglich. Mit indirekten Tricks unter Verwendung von Lasern gelingt dies. Es ist aber auch nicht gänzlich schmerzfrei, dauert viel länger als eine konventionelle Präparation und die Kontrolle, wie tief gelasert wird, ist nicht ganz einfach. Dieses Verfahren hat sich in der Praxis nicht durchgesetzt.
Vorteile der LASER - Behandlung:
- Bekämpfung von Infektionen
- Schmerzarm, sicher
Nachteile der LASER-Behandlung:
- Nur bei unsachgemässer Handhabung
Alternativen zur LASER-Behandlung:
- Gute Mundhygiene, es nie soweit kommen lassen
- Klassische Chirurgie-Methoden
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